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Martin Schmidt (zum Steckbrief/Autogrammkarte) Übersicht aller Autogrammkarten |
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| (* 4. Juli 1969 in Berlin) | ||
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Martin Schmidt hat vier Geschwister (zwei Schwestern und zwei Brüder). Schon früh hat er sich in verschiedenen in der Schule angebotenen Sportarten ausprobiert. meldete
ihn seine Schwester bei der ASG Wilhelmshagen im Judo an. |
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1979 |
Sehr schnell zeigte sich sein Talent, so dass er bereits 1979 im Trainingszentrum Rotation in Berlin-Mitte unter höheren Anforderungen trainieren durfte. | |
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1984 |
Im Jahr 1984 wurde er dann auf die Kinder- und Jugendsportschule delegiert. Nun war er in einem kleinen Kreis von ausgewählten Leistungssportlern und plötzlich in der Rangordnung ziemlich weit hinten dran. Mit dieser neuen Situation hatte er große Probleme und nur seinem damaligen Trainer Jochen Bech ist es zu verdanken, dass er nicht aufgegeben und den Kimono an den Nagel gehangen hat. Durch seine Umsicht, der vernünftigen Einflussnahme und dem Glauben an die Fähigkeiten von Martin Schmidt gelang es, ihn Stück für Stück an die Leistungsspitze heranzuführen. Der Knoten platzte endgültig im Juniorenbereich unter der Führung seines Trainers Detlef Ultsch. |
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1988 |
Belohnt wurde sein Ehrgeiz schon 1988 mit dem Sieg bei den Senioren DDR-Meisterschaften bis 60 kg. | |
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1989 |
Nach zwei 5.Plätzen bei den Junioren EM gewann er dann 1989 den Junioren Europameistertitel bis 65 kg. | |
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1991 |
Der Durchbruch
im Seniorenbereich gelang ihm 1991 mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei
den Europameisterschaften in Prag bis 65 kg. |
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1992 |
Bereits 1992 gewann er souverän die
Deutsche Meisterschaft bis 71 kg, und das A-Turnier in Budapest. Dennoch blieb ihm die Teilnahme an den Olympischen Spielen in diesem Jahr noch verwehrt. Am Geburtstag seines Trainers Detlef Ultsch gewann er mit der Mannschaft des SC Berlin den Europapokal in Paris. Unter den Fittichen seines Trainergespanns Jochen Bech/Detlef Ultsch sowie seines Bundestrainers Dietmar Hötger reifte er zu einem Spitzenjudoka heran. |
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1994 |
Im November 1994 gelang ihm als erstem nichtasiatischen Judoka bis 71 kg der Gewinn des legendären Kano-Cups in Japan. |
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1995 |
1995 gewann er die Europameisterschaften in Birmingham und galt seitdem als einer der weltbesten Uchi-mata Werfer und Bodenkämpfer. |
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1996 |
Im Frühjahr 1996 zog er sich einen Innenbandabriss im Knie zu. An eine Operation vor den Olympischen Spielen war nicht mehr zu denken. Mit diesem Handicap erreichte er Platz 7 bei den Olympischen Spielen in Atlanta. Er benötigte nach der Operation fast 2 Jahre um wieder Anschluss an die Weltspitze zu bekommen. | |
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1999 |
Mit dem wiederholtem Gewinn des World Masters 1999 in München, weiteren Turniererfolgen und der Nominierung zu den Olympischen Spielen 2000 in Sydney bestätigte er seine über fast ein Jahrzehnt andauernde Spitzenposition bis 71 kg. | |
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Er gewann insgesamt
7 Weltcupturniere
und ist damit im deutschen Judo
führend. Leider gelang es ihm nicht, olympisches Edelmetall in seiner sportlichen Laufbahn zu gewinnen. |
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2003 |
Als "Mister Bundesliga" (jahrelang ohne Niederlage in der 1. BL) gewann er mit dem JC 90 Frankfurt/Oder zweimal den Deutschen Mannschaftsmeistertitel und kämpft seit 2003 bislang ungeschlagen für den JC Eberswalde in der 2.Bundesliga. Auch beruflich ist Martin Schmidt im Sportbereich tätig. Er leitet eine Sportgeschäftsstelle, betreut die ansässigen Betriebssportgruppen, organisiert Events und Bereiche der betrieblichen Gesundheitsförderung. |
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